SanaFontis Complementary Therapies
SanaFontis Complementary Therapies

Kunsttherapie

In der Kunsttherapie haben Patienten die Möglichkeit, ihre Gefühle wie beispielsweise Ängste kreativ auszudrücken. Im Unterschied zum Basteln oder Werken zielt die Kunsttherapie nicht darauf ab, die Patienten von ihren Ängsten abzulenken. Sie bietet hingegen einen sicheren Rahmen, um existentielle Ängste auszudrücken, die unweigerlich mit einer schweren Erkrankung einhergehen können. Künstlerische Fähigkeiten oder gar Begabung sind in keinem Fall Voraussetzung für einen kunsttherapeutischen Prozess. Im Gegenteil: es kann sogar von Vorteil sein, über keinerlei Vorerfahrung zu verfügen. Denn der Patient wird ermutigt, spontan zu sein und einfach zu malen, ohne eine Komposition zu planen oder sich von seinem Verstand leiten zu lassen. In einem solchen Prozess hat der Patient die Möglichkeit, alltägliche Gedanken hinter sich zu lassen und sich auf eine Reise in das Bild zu begeben. Der Therapeut hat dabei keine Erwartungen an den Patienten. Das anschließende Gespräch richtet sich ausschließlich auf den Prozess und nicht auf die technischen oder künstlerischen Fähigkeiten.

Je nach Bedarf, besteht auch die Möglichkeit, zu tanzen oder zu plastizieren, um sich Gefühlen anzunähern, die zu schwer erscheinen, um sie in Worte fassen zu können. In der Einzeltherapie besteht ein vollkommener Schutz der Privatsphäre des Patienten durch unsere erfahrenen Kunsttherapeutinnen.

Mehrere Studien haben gezeigt, dass Patienten, die ihre Befindlichkeit durch Malen, Tanzen oder Musik ausdrücken konnten, über bessere Möglichkeiten verfügen, den emotionalen Herausforderungen während einer schweren Erkrankung zu begegnen.

Ansprechpartnerinnen:

 

Petra Jakob, Kunsttherapeutin

Wendy Routen-Hardy, Kunsttherapeutin